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6 verrückte Silvesterbräuche aus aller Welt

Zwei brennende Wunderkerzen funkeln in der Dunkelheit.
Quelle: https://this-person-does-not-exist.com/de
Franziska
Sep. 27 · 2 Minuten lesen

Fondue oder Raclette zu Silvester? Diese Frage hat in Deutschland sicher schon für so einige hitzige Familien-Diskussionen gesorgt. Doch spätestens bei einer gemeinsamen Feuerzangenbowle (warmer Rotwein gewürzt mit Rum, Gewürznelken, Zimtstangen und Orangenschalen) oder dann, wenn die Familie zusammen den Filmklassiker Dinner for One schaut, ist die Harmonie wieder hergestellt. In Deutschland gibt es das Bleigießen, andere Länder und Kulturen hingegen feiern den Jahreswechsel mit völlig anderen Ritualen. Wir nehmen euch mit auf eine kleine Weltreise zu den kuriosesten Silvester-Traditionen.

1. Italien

In Italien machen Unterwäschegeschäfte zwischen den Jahren guten Umsatz. Um für Liebe und Glück im kommenden Jahr zu sorgen, tragen die italienischen Frauen in der Silvesternacht traditionell rot. Die Unterwäsche darf jedoch weder selbst gekauft noch behalten werden und landet am Neujahrstag tatsächlich in der Mülltonne. 

2. Spanien

Auch in Spanien und Südeuropa allgemein ist der Brauch der roten Unterwäsche zu finden. Auf der iberischen Halbinsel gibt es noch ein weiteres Ritual: Zu jedem der 12 Glockenschläge kurz vor Mitternacht wird hier eine Traube gegessen. In ganz Spanien werden jedes Jahr rund 600 Millionen Trauben auf diese Weise verzehrt. Wird die Herausforderung erfolgreich bewältigt, darf man für das neue Jahr einen Wunsch äußern, der in Erfüllung gehen soll. 

3. Argentinien

Eine große Menschenmasse hat sich versammelt und wirft buntes Konfetti und kleine Papierschnipsel umher.
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Wir machen einen Sprung in ein anderes spanischsprachiges Land und treffen hier auf einen Brauch, mit dem sich wohl jeder Studierende gut identifizieren kann. Zu Neujahr wird hier richtig Ordnung in das über das Jahr angesammelte Papierchaos gebracht und alle nicht mehr benötigten Unterlagen vernichtet. Die in kleine Schnipsel zerrissenen Papiere werfen die Argentinier:innen dann aus dem Fenster auf die Straße.

4. Brasilien

In Brasilien hingegen werden keine Papierschnipsel, sondern Blumen ins Meer geworfen und kleine Schiffchen mit Süßigkeiten ins Wasser gelassen, um Yemayá, die Göttin des Meeres, zu ehren. Wichtig als Symbol für Unschuld und Frieden ist auch die Farbe Weiß – dabei ist von weißer Kleidung bis hin zur Tradition, die Straßen mit weißem Klopapier zu schmücken, alles möglich. Auch das Essen, der Bohneneintopf Feijoada, hat hier eine symbolische Bedeutung: Er garantiert gute Finanzen für das kommende Jahr. 

5. China

Die Chines:innen feiern den Jahreswechsel erst viel später, das Datum berechnen sie nämlich nach dem chinesischen Kalender. Es beginnt am zweiten (und selten am dritten) Neumond nach der Wintersonnenwende, also fällt Neujahr meist zwischen den 21. Januar und den 20. Februar. Wie in Brasilien und Italien haben Farben auch am wichtigsten chinesischen Feiertag eine besondere Bedeutung. Der Legende nach kann das Ungeheuer Nyan, das sich um diese Zeit um die Häuser treibt, durch Feuerwerk, Lärm und die Farbe Rot vertrieben werden. Eine Stunde vor Mitternacht werden außerdem alle Fenster geöffnet, um das Glück hereinzulassen.

6. Australien

Feuerwerk über Sydney zu Neujahr
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Die Australier:innen sind mitunter die ersten, die das neue Jahr willkommen heißen. Auch wenn es hier keine außergewöhnlichen Traditionen gibt, ist ein Besuch allein aufgrund des spektakulären Feuerwerks im Hafen von Sydney lohnenswert. Jedes Jahr werden weit über 100 Tonnen Pyrotechnik in die Luft geschossen. Hier könnt ihr außerdem in Gesellschaft von rund 1,5 Millionen Menschen feiern. Die besten kostenlosen Plätze zum Zuschauen findet ihr auf der offiziellen Sydney New Year's Eve Website.

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